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von Jürgen Langhals •

Immunsystem Pflanzenextrakte

Grapefruitkernextrakt - Das natürliche Allzweckmittel gegen Bakterien, Viren und Pilze?!

Es dürfte nicht viele Früchte geben, auf welche die Bezeichnung “Superfood” derart passend ist, wie bei der Grapefruit. Genauer gesagt geht es hier um ein Abfallprodukt der Grapefruit, nämlich ihre Kerne und die weiße Haut, aus welchen ein hochwirksamer Extrakt gewonnen wird. Dieser Extrakt gilt seit langem als “Geheimtipp” bei erhöhtem Infektionsrisiko durch Bakterien, Viren und Pilze, weshalb es als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet wurde. Neuere Studien zeigen aber auch, dass ein Inhaltsstoff aus dem Extrakt vor dem gefürchteten Volksleiden, das Metabolische Syndrom, schützen könnte.   Zusammensetzung und Inhaltsstoffe Die Grapefruit ist eine hervorragende Quelle u.a. für Vitamin C, Vitamin A, Folsäure, Vitamin B5, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Diese sind jedoch im Wesentlichen in der Frucht enthalten. Der aus den Kernen und der Haut gewonnene Extrakt ist insbesondere im Hinblick auf die enthaltenen Flavonoide von Interesse. Neben Hesperidin, Quercetin und Rutin ist vor allem Naringenin in den Fokus von Studien gerückt. Antimikrobielle / Antibakterielle Wirkung Viele begeisterte Anwender als auch die traditionelle Medizin in einigen Ländern setzen bei Grippe, Erkältung, aber auch bei Pilzinfektionen auf die Wirkung von Grapefruitkernextrakt. Diverse Studien zeigen: zu Recht! Denn die potente antimikrobielle und antibakterielle Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe konnte wiederholt nachgewiesen werden. Wirkung gegen Magenbakterium Helicobacter Pylori: Helicobacter pylori gilt u.a. als Verursacher von Magenschleimhautentzündungen (Gastritis). Eine polnische als auch eine italienische Studie zeigten, dass die Einnahme von Grapefruitkernextrakt die Hemmung bzw. Abtötung von Helicobater Pylori bewirken konnte. Ein Forscherteam aus Korea belegte zudem die hemmende Wirkung auf E. coli Bakterien. Wirkung gegen Hefepilze: Auch die hervorragende Hemmung bzgl. des Wachstums von Hefepilzen, wie Candida albicans und Candida tropicalis, konnte in Studien nachgewiesen werden. Sogar Wirkung gegen MRSA: Englische Forscher stellten in einer Studie fest, dass insbesondere eine Kombination von Grapefruitkernextrakt und Geraniumöl beste antibakteriellen Ergebnisse gegen das antibiotika-resistente MRSA erzielte. Naringenin schützt vor Metabolischen Syndrom Grapefruitkernextrakt enthält den Bitterstoff Naringin, aus welchem im Körper das Flavonoid Naringenin gebildet wird. Naringenin wird schon seit längerer Zeit für den Einfluss der Grapefruit auf die Triglyceride im Blutkreislauf verantwortlich gemacht. Aktuelle Studien an Mäusen zeigen, dass Naringenin vor dem sog. Metabolischen Syndrom schützen könnte, welches die Hauptrisikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes umfasst, nämlich Übergewicht, Bluthochdruck, zu hoher Blutzuckerspiegel und zu hohe Cholesterinwerte. “Die Fettleibigkeit, die sich bei den Mäusen mit der verabreichten fettreichen Ernährung eigentlich hätte entwickeln müssen, wurde durch das Naringenin komplett verhindert.” So berichtete der Forschungsleiter Murray Huff von der University of Western Ontario. Die Studie zeigte somit, dass Naringenin zumindest bei Mäusen jene Stoffwechselstörungen positiv beeinflussen konnte, die zu Diabetes führen könnten. Weiterhin verringerte Naringenin die Fähigkeit der Leberzellen, Cholesterin zu produzieren und es regulierte den Blutzuckerspiegel, indem es die Insulinwerte senkte. Sofern bei dem Menschen eine ähnliche Wirkung erzielt werden könnte, wäre eine Therapie des Metabolischen Syndroms greifbar. Weitere Eigenschaften Hochwertiger Grapefruitkernextrakt ist selbst in hoher Dosierung ungiftig, womit eine Überdosierung im Regelfall so gut wie ausgeschlossen werden kann. Auch äußerlich sollten bei längerer Anwendungsdauer keine Irritationen auftreten. Eine Ausnahme besteht bei einer Allergie gegen Zitrusfrüchte. Anders als bei Einnahme von Antibiotika wird überdies die Darmflora bei Einnahme von Grapefruitkernextrakt nicht gestört; ggf. sogar verbessert. Die körpereigenen Abwehrkräfte, resultierend aus einer gesunden Darmflora, bleiben also erhalten. Die Darmflora muss also nicht neu aufgebaut werden, was stets die Gefahr einer Pilzinfektion nach einer Antibiotika-Therapie mit sich bringt. Zudem können Bakterien keine Resistenzen gegen Grapefruitkernextrakt entwickeln, was einen weiteren erheblichen Vorteil gegenüber Antibiotika darstellt. Naringenin hilft dabei, Gefässwände abzudichten und sie elastisch zu halten sowie Mikroablagerungen zu reduzieren. Ausserdem hilft es bei der Normalisierung des Hämatokrit-Wertes und fördert den Abbau alter roter Blutzellen. Das Flavonoid Hesperidin, welches ebenfalls im Grapefruitkernextrakt enthalten ist, wirkt positiv auf das Herz-Kreislauf-System, da es die Funktionen der Kapillaren verbessert und deshalb zur Senkung von erhöhtem Blutdruck beiträgt. Die wirksamen Bitterstoffe bzw. Flavonoide wie Naringin und Hesperidin befinden sich bevorzugt in den bitteren Kernen, der Schale und der weißen Haut von Grapefruits. Wohl kaum jemand würde diese Bestandteile der Grapefruit mit Genuss verzehren wollen. Grapefruitkernextrakt ist daher eine hervorragende Quelle für die Aufnahme dieser wertvollen sekundären Pflanzenstoffe.   Verwendung Grapefruitkernextrakt findet in vielfältiger Weise äußerlich und innerlich Verwendung, auch in der traditionellen Medizin einiger Länder. Hierbei ist u.a. zu nennen: bei Atemwegserkrankungen, Erkältung und grippalen Infekten. bei Pilzinfektionen, wie Candida albicans, Herpes, Scheiden- und Hautpilzen. bei Entzündungen. bei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die Aufnahme kann unterschiedlich erfolgen: als Tropfen, insbesondere bei äußerlicher Anwendung. mittels leicht schluckbarer und einfach zu dosierender Kapseln. mittels gut kaubarer Tabletten.   Neben- und Wechselwirkungen Bei der Einnahme von Grapefruitextrakt ist auf mögliche Wechselwirkungen mit verordneten Arzneimitteln zu achten. Die enthaltenen Flavonoide können eine enzymhemmende Wirkung haben und sich daher nachteilig auf die Aufnahme von Medikamenten auswirken. Auch bei einer Zitrusfruchtallergie sollte ggf. keine Verwendung stattfinden. Eine Rücksprache mit dem Arzt ist in beiden Fällen vorab erforderlich. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen, bis auf eine sog. Heilkrise, zu erwarten.   Fazit Bei der gegebenen Studienlage und den zahlreichen positiven Berichten ist die Bezeichnung als pflanzliches Antibiotikum nicht weit hergeholt. Der Autor selbst nimmt täglich Grapefruitkernextrakt in Kapselform ein; die Zeiten erhöhten Infektionsrisikos gingen endlich spurlos vorüber. Im Gegensatz zu herkömmlichen Antibiotika bekämpft der Grapefruitkernextrakt als natürliches Allzweckmittel auch Pilzinfektionen und schädigt nicht die Darmflora. Ein wahres Superfood!